Von der Informationstelle Edelstahl Rostfrei erschien das Merkblatt 820 „Orientierungshilfe zur Werkstoffauswahl nichtrostender Stähle“.
In diesem 36- seitigen Merkblatt werden nicht nur die üblichen austenitischen Werkstoffe wie 1.4301, 1.4404, etc. betrachtet, sondern auch die Gruppe der martensitischen, der ferritischen und
austenitisch-ferritischen Stähle (Duplexstähle).
Auch wird die Werkstoffauswahl nach DIN EN 1993-1-4, Anhang A erläutert, die nach DIN EN 1090 in Verbindung mit der bauaufsichtlichen Zulassung für CrNi- Stähle Z30.3-6 erforderlich ist.
Zudem wird auf die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Korrosionsbeständigkeit eingegangen.
Hier wird unter anderem auch auf die „Zerspanungsgüten“,z.Bsp. 1.4305 und 1.4598, die mit Schwefel legiert sind, hingewiesen. Diese Güten haben eine geringere Korrosionsbeständigkeit und sind im
Lebensmittelbereich als auch für Druckgeräte und tragende Anwendungen im Bauaufsichtlichen Bereich nicht zugelassen.
Wir beraten Sie gerne.
Beim E-Handschweißen mit Rutilelektroden ist man im bauaufsichtlichen Bereich an gewissen Auflagen gebunden.
Viele Metallbauer verwenden gerne Stabelektroden mit einer Umhüllung aus rutilen und zellulosen Bestandteilen (RC- Type), wie z.B. Phoenix Blau oder Overcord. Diese sind aber nur zum Wurzel- und
Dünnblechschweißen (t≤3mm) zugelassen.
Aber auch die beliebten dick rutil umhüllten Elektroden (RR- Type), wie z.B. Phoenix Grün T oder Fincord, haben Einschränkungen. So sind sie beim S235 bis max.16mm und Kehlnahtstärke bis 10mm
zulässig. Beim S355 ist die Blechdicke auf max. 8mm und Kehlnahtstärke bis 6mm begrenzt.
Beim E-Handschweißen mit Rutilelektroden ist man im bauaufsichtlichen Bereich an gewissen Auflagen gebunden.
Viele Metallbauer verwenden gerne Stabelektroden mit einer Umhüllung aus rutilen und zellulosen Bestandteilen (RC- Type), wie z.B. Phoenix Blau oder Overcord. Diese sind aber nur zum Wurzel- und
Dünnblechschweißen (t≤3mm) zugelassen.
Aber auch die beliebten dick rutil umhüllten Elektroden (RR- Type), wie z.B. Phoenix Grün T oder Fincord, haben Einschränkungen. So sind sie beim S235 bis max.16mm und Kehlnahtstärke bis 10mm
zulässig. Beim S355 ist die Blechdicke auf max. 8mm und Kehlnahtstärke bis 6mm begrenzt.